Villiger Entsorgungssysteme AG gewinnt den Prix SVC Aargau Solothurn 2026
Der Prix SVC Aargau Solothurn 2026 ging an einen Hidden Champion, der normalerweise lieber im Hintergrund arbeitet: die Villiger Entsorgungssysteme AG. Und genau das macht den Sieg spannend. Denn während andere über Nachhaltigkeit sprechen, baut Villiger längst die Infrastruktur dafür.
Von Matej Mikusik
Was früher als klassische Landmaschinen-Werkstatt begann, ist heute ein Hightech-Systemanbieter für Entsorgung, Recycling und Logistik. Mit modernsten Lösungen sorgt das Unternehmen dafür, dass Container, Wertstoffe und Materialflüsse dort landen, wo sie hingehören – effizient, intelligent und möglichst ressourcenschonend. Klingt unspektakulär? Ist es nicht. Denn ohne diese Systeme würde urbane Infrastruktur ziemlich schnell an ihre Grenzen kommen.

Mit rund 240 Mitarbeitenden entwickelt und produziert Villiger seine Anlagen grösstenteils in der Schweiz – ein klares Bekenntnis zum Werkplatz und zur Qualität. Besonders bemerkenswert: die hohe Fertigungstiefe kombiniert mit Engineering-Kompetenz und einem konsequenten Fokus auf Nachhaltigkeit. Das Resultat sind Lösungen, die nicht nur technisch überzeugen, sondern auch wirtschaftlich und ökologisch Sinn ergeben.

Die Jury des Prix SVC würdigte genau diesen Mix aus Innovation, Verlässlichkeit und langfristigem Denken. Jurypräsidentin Rea Erne brachte es in ihrer Laudatio auf den Punkt: Villiger sei ein Unternehmen, das „leise, vernetzt und präzise“ arbeite – ein klassischer Hidden Champion eben. Einer, der im Hintergrund dafür sorgt, dass Gemeinden, Städte und Betriebe funktionieren.

Neben der Siegerin wurden vier weitere Unternehmen ausgezeichnet, die exemplarisch für die wirtschaftliche Stärke der Region Aargau-Solothurn stehen: die bonacasa AG, die Constri AG, die Fehlmann AG sowie die Pallas Kliniken AG.

Der erste Prix SVC Aargau Solothurn zeigt damit eindrücklich: Die Zukunft der Schweizer Wirtschaft entsteht nicht nur in hippen Tech-Offices oder auf grossen Bühnen. Sondern oft dort, wo Präzision, Industrie-Know-how und unternehmerische Bodenhaftung zusammenkommen. Oder anders gesagt: Innovation darf auch ölverschmierte Hände haben.

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Bildcredits: SVC/Keystone/Manuel Lopez